Frühlingstipps aus der Naturheilpraxis für die Dosha Typen

Frühlingstipps aus der Naturheilpraxis für die Doshatypen

Naturheilpraxis im Wellnessdorf Sagasfeld
Naturheilpraxis im Wellnessdorf Sagasfeld

Im Frühling spielt das Wetter gerne und oft extreme  Kapriolen. Eben diese extremen Wetter – Kapriolen beeinflussen stark das Gleichgewicht der Bioenergien (Doshas: Vata, Pitta, Kapha) im Menschen, wodurch vielfältige gesundheitliche Störungen entstehen können. Die einzelnen Typen sind jeweils für unterschiedliche Wettereinflüsse besonders empfindlich:

Vata Typ: Für den hageren, empfindsamen, oft unruhigen oder nervösen Vata – Typ sind im Frühling besonders die heftigen Winde und Stürme sowie Kälteeinbrüche gefährlich. Beides verstärkt das bei diesem Typ ohnehin schon erhöhte Vata noch weiter, Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen nehmen zu, ebenso Beschwerden am Bewegungsapparat und allgemeine Erschöpfung. Fahrigkeit und Konzentrationsmangel können hierbei zusätzlich die Unfallgefahr erhöhen, besonders wenn der Mensch in Bewegung ist, z.B. im Straßenverkehr. Deshalb sollten die Vata – Typen ganz besonders an kalten und windigen Tagen Vata – reduzierende Maßnahmen durchführen:

  • Ernährungsmäßig sollten warme und gehaltvolle Speisen dominieren: Morgens ein warmer Getreidebrei mit Früchten ist optimal, wer es eher deftig mag, kann auch ein Toast mit Rührei essen. Eintöpfe sind an diesen Tagen sehr empfehlenswert. Auch sollte drauf geachtet werden, dass die Mahlzeiten in Ruhe eingenommen werden können und auch danach noch etwas Zeit zur Verdauung bleibt. Tagsüber viel (20 Minuten) gekochtes heißes Ingwerwasser trinken.
  • Insgesamt sollte an diesen Tagen zusätzlicher Stress gemieden werden. Wenn möglich, können Ölmassagen und/oder feucht – warme Saunagänge durchgeführt werden. Auch ein warmes Entspannungsbad ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, überschüssiges Vata zu reduzieren.
  • Eine abendliche Fußmassage mit Ghee beugt eventuellen Schlafstörungen vor. Vor dem Schlafen kann eine Tasse heiße Milch, die mit etwas Rohrohrzucker, einigen Fäden Safran sowie etwas frisch zerstoßenem Kardamome erhitzt wurde, den Schlaf verbessern.

Pitta Typ: Der aktive, dynamische Pitta – Typ droht im Frühling heiß zu laufen: Wenn die Natur im Frühjahr so richtig los powert, möchte er es ihr  gleich tun und stürzt sich auf zahlreiche neue Projekte. Und wenn dann nicht alles auf Anhieb klappt, kann sich das hohe Pitta schnell in cholerische Anfälle oder in körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Sodbrennen oder Hautausschlägen verwandeln. Folgende Vorsichtsmaßnahmen halten das erhöhte Pitta in Schach:

  • Besonders wenn die Sonne wieder intensiver scheint sollte der Pitta – Mensch vorsichtig sein und  seinen Kopf schützen, indem er bei längeren Spaziergängen eine Kopfbedeckung aufsetzt – sonst drohen Kopfschmerzen. Auch die Augen sind bei Pitta – Typen oft empfindlich und sollten geschützt werden.
  • Die Mahlzeiten sollten gehaltvoll und kühlend sein. Morgens kann ein süßer Frischkornbrei gegessen werden, mit frischen Früchten. Rohkost und Salate kühlen das hitzige Pitta herunter. Warmes Wasser, mit zerstoßenem Koriander aufgekocht, entschlacken den Körper. Viel Ghee in den Mahlzeiten verwenden.
  • Spannungen können gut über Sport abgebaut werden. Auch die Pranayama – Atemübungen des Yoga  helfen bei Abbau eines erhöhten Pitta, hier besonders die kühlenden Übungen Sitkari oder Sitkali, die Wechselatmung oder auch die „Biene“ (bei Bedarf bitte googeln)

Kapha Typ: Dem stabilen Kapha – Typ machen im Frühling besonders die Tage mit feuchter Kälte zu schaffen, z.B. wenn der Schnee schmilzt.  An diesen Tagen droht er sich zu erkälten, obwohl sein Immunsystem ansonsten eigentlich sehr stabil ist. Folgende Maßnahmen können ihn davor schützen:

  • Besonders schleimbildende Nahrungsmittel, wie Käse und andere Milchprodukte, sollten an diesen Tagen gemieden werden, ebenso Süßigkeiten und fette Nahrungsmittel. Brot sollte unbedingt getoastet werden,  Toast – oder Knäckebrot mit Honig ist empfehlenswert und reduziert Kapha.
  • Es sollten viele scharfe, erhitzende Gewürze, wie Pfeffer, Chili u.a. benutzt werden.
  • Sehr empfehlenswert ist an diesen Tagen aktive körperliche Betätigung, z.B. der Sonnengruß aus dem Yoga. Aber auch joggen und Holzhacken haben ihre Wirkung. Anschließend forcieren Saunagänge die Entgiftung und stärken das Abwehrsystem.

Welcher Dosha Typ bin ich? Auf unserem Ayurveda Flyer finden Sie einen Dosha Test, welcher Ihnen bei der Dosha Typ Bestimmung helfen kann.

Hier finden Sie unseren Ayurveda Flyer mit Dosha Test zum online blättern

 

Ich wünsche Ihnen einen gesunden Frühling mit viel Inspiration und Schaffenskraft.

Heinz – Gerhard Müller, Heilpraktiker für Ayurveda und Naturheilkunde im Rundlingsdorf Sagasfeld

www.sagasfeld.de/naturheilpraxis-hitzacker

 

 

 

 

 

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